Muster beim Higakimon

Beim letzten Treffen kam die Frage auf, warum beim gleichen Flechtvorgang und den gleichen Farben unterschiedliche Muster entstehen.

In diesem Fall hatten zwei Higakimon bei vermeintlich gleicher Arbeitsweise unterschiedliche Muster. Klar ist, dass es an der Farbverteilung der Stränge liegt. Ein Vorschlag, welche Tamas getauscht werden müssen, um auf das gewünschte Originalmuster zu kommen war schnell gemacht. Im Nachhinein habe ich mich etwas intensiver damit beschäftigt. Daraus wurden mehrere Abende…
Zum einen gibt es leichte Unterschiede in der Textur, je nachdem, ob beim Kreuzen der Stränge links über rechts oder rechts über links geflochten wird.

Musterbeispiel Higakimon

Der Unterschied zeigt sich, wie im Bild markiert,  in der Ausrichtung des Mittelgrades. Haben die gekreuzten Stränge hierbei unterschiedliche Farben, so verschiebt sich das Muster auch noch um einen halben Rapport, da je nach Arbeitsweise eine andere Farbe oben liegt. Damit der Zusammenhang zwischen Farbstellung und Muster ausprobiert werden kann, habe ich ein PDF als Download bereit gestellt. Durch die Methode „Malen nach Zahlen“ kann das Ergebnis vorab ermittelt werden.

PDF-Download Higakimon-Muster

Viel Spass beim Entwerfen des eigenen Musters.

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